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| Das
schwarzwälder Kaltblut |
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| Auch
Schwarzwälder, Schwarzwälder Fuchs, St.
Märgener Fuchs
oder Wälderpferd genannt. Der Schwarzwälder ist eine
alte
Pferderasse, die insbesondere für die schwere Waldarbeit unter
ungünstigen Bedingungen im Schwarzwald gezüchtet
wurde, sich
aber heute zunehmender Beliebtheit auch als Freizeitpferd erfreut. Es
ist heute vom Aussterben bedroht und steht auf der Roten Liste der
gefährdeten einheimischen Nutztierrassen in Deutschland. |
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| Zuchtgeschichte |
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Zuchtgeschichte dieser Pferde geht wohl schon auf das Mittelalter
zurück. 1896 wurde die
Schwarzwälder
Pferdezuchtgenossenschaft (St.
Märgen) gegründet. Diese ging 1936 im Badischen
Pferdestammbuch (Karlsruhe) auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte
eine Aufteilung in zwei Stammbücher (Heidelberg und Neustadt).
Erst 1978 wurde wieder eine Zusammenführung erreicht, als der
Pferdezuchtverband Baden-Württemberg e.V. entstand. Der Typ
des
heute wieder begehrten "Wälderpferds" wäre nicht ohne
den
Widerstand der Stutenhalter in der Zeit zwischen 1880 und etwa 1960
erhalten geblieben. 1880 trat das Körgesetz in Kraft, auf
dessen
Grundlage das Landgestüt in Karlsruhe über die
Einkreuzung
schwerer ausländische Kaltblutrassen versuchte, den Typ des
Badischen Kaltblutpferdes deutlich zu verändern. Die Bauern im
Schwarzwald wehrten sich dagegen, indem sie weiterhin und trotz der
Androhung hoher Geldstrafen ungekörte Hengste des
Wäldertyps
zur Zucht verwendeten. |
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| Quelle: Wikipedia |
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